• Sebastian Gögel

    Nüchtern betrachtet | Zeichnungen, Malereien

    9. März – 13. April 2024

    Eröffnung 9. März ab 15.00 Uhr

  • Christoph Ruckhäberle

    Das blutige Schloss der lebenden Leichen | Zeichnungen

    Januar – 24. Februar 2024

    Eröffnung: 13. Januar 11.00 Uhr – 19.00 Uhr

  • Matt Dillon & Marcel Hüppauff

    Matt Dillon | Naturama
    Marcel Hüppauff | Against Creativity

    Dezember 2023 – 6. Januar 2024

    Eröffnung 02. Dezember 2023 17.00 – 20.00 Uhr

    2019 haben Schauspieler/ Künstler Matt Dillon (*1964 in New Rochelle, NY) und der 1972 in Stuttgart geborene Maler Marcel Hüppauff ihre künstlerische Kollaboration begonnen. In unregelmäßigen Abständen, in Hamburg, Rom oder New York, arbeiteten sie entweder im Atelier Schulter an Schulter oder tauschten sich aus der Ferne per Telefon aus. Die Kooperation besteht im kontinuierlichen Dialog über das eigene Kunstschaffen und geht darüber hinaus, die eigene Handschrift wird in gemeinsamen Malereien transzendiert. Gezeigt werden Malereien, Zeichnungen, Collagen und Linolschnitte.

    Zur Eröffnung wird auch das gleichnamige Künstlerbuch mit originalen Linolschnitten von beiden präsentiert,  welches ebenfalls in einem wechselseitigen, gemeinsamen Prozess entstanden ist. Es erscheint im LUBOK Verlag und wurde auf der Präsident-Zylinderpresse von Thomas Siemon (carpe plumbum) gedruckt.

    Plus LUBOK Mega Sale mit Neuerscheinungen, reduzierten Ansichtsexemplaren und raren vergriffenen Titeln sowie den originalgrafischen Büchern, Katalogen und Fotobüchern.

    Preisliste

  • Yvette Kießling & Claudia Rößger

    To wander and to dream

    28.10. – 28. November 2023

    Eröffnung am 28. Oktober, 18.00 Uhr

    Die beiden Malerinnen Claudia Rößger und Yvette Kießling scheinen geradezu diametral entgegengesetzte künstlerische Ansätze zu verfolgen: Während Rößger ihre Bilder im Atelier erschafft und lange in sich trägt, bevor sie sie diese in einem suchenden Prozess auf der Leinwand ausformuliert, geht Kießling den entgegengesetzten Weg. Sie findet ihre Objekte direkt in der Natur – vielfach in der tropischen Vegetation Tansanias, wo sie regelmäßig arbeitet, aber auch in außergewöhnlichen europäischen Naturlandschaften wie Hochmooren, Flußquellen und -mündungen.
    (Dr. Benjamin Dörr)

  • Benjamin Badock & Adrian Mudder

    Nebenan

    Eröffnung 02. September 2023 ab 11.00 Uhr

    Rundgang der Spinnereigalerien – 02./03. September

  • Himbeergeist und Sauerampfer

    Gruppenausstellung

    29. Juli – 26. August 2023

    Eröffnung am 29. Juli ab 18.00 Uhr

    + Sommerparty in der Spinnerei +

  • Gabriela Jolowicz & Amos Yaskil

    Inside Out

    08. Juni – 07. Juli 2023

    Eröffnung 08. Juni 2023 ab 17.00 Uhr

    + Jüdische Woche Leipzig | 25. Juni – 2. Juli 2023

  • Christine Ebersbach & Katja Lang

    Christine Ebersbach – ANDIAMO
    Katja Lang – THE WAY I CAME

    Eröffnung 22. April 2023 ab 12.00 Uhr

    Rundgang der Spinnereigalerien am 29. | 30. April ab 11.00 Uhr

  • Luke Carter

    Oh Boy

    11. März 2023 – 08. April 2023

    Luke Carter ist ein britischer Künstler und lebt seit 2018 in Leipzig, Deutschland. Er studierte in Bristol, UK, und erhielt einen Abschluss in Illustration. Seit Anfang 2023 hat er außerdem ein Diplom in Malerei und Druckgrafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig erworben. Seine künstlerische Praxis umfasst Linol- und Holzschnittdrucke, Öl- und Acrylmalerei, Zeichnungen und Wandmalereien. Thematisch beschäftigt er sich häufig mit Themen wie Sexualität, Queerness und Männlichkeit. Darüber hinaus tauchen in seinen Bildern auch Ideen rund um Familie, Kindheit und psychische Gesundheit auf.

  • Christoph Ruckhäberle – Der Handschuh

    Der Handschuh

    14.01.23 — 25.02.23

    Innenleben. Ein Film von Jesper Fabricius und Christoph Ruckhäberle / A film by Jesper Fabricius and Christoph Ruckhäberle. 2023.

    Analoge Filmcollage, geschnitten aus gefundenem 35mm-Filmmaterial auf einem Steenbeck-Schneidetisch / Analogue film collage edited from found analogue 35mm film footage on a Steeneck editing table
    Dauer / Duration: 10.07 min.

    Preisliste

LA RÉVOLTE DES NAINS

Christoph Feist & BLEXBOLEX

24.11.22 — 23.12.22

100 Zeichen der Zeit

Thomas Moecker | Christoph Wüstenhagen
Malerei, Skulptur

22. Oktober – 19. November 2022
Eröffnung 22. Oktober ab 11.00 Uhr

SOUVENIRS FROM BRAINVILLE

Jenny Michel / Paule Hammer 
Papierarbeiten, Objekte, Zeichnungen, Malereien

17. September – 15. Oktober 2022
Eröffnung 17./18. September ab 11.00 Uhr
+++ RUNDGANG DER SPINNEREIGALERIEN +++

HIGH 6

Luke Carter / Klara Fischer / Nina Kummer / Karl Lobo / Mascha Schultz / Deborah ZilleR

Juli – 27. August 2022
Eröffnung 30. Juli ab 17.00 Uhr

Janosch Dannemann – Planet der Habenichtse
Denis Hahn – Erinnerungen


Malerei/Zeichnung

Juni – 16. Juli 2022
Eröffnung 10. Juni ab 17.00 Uhr

Mein Leben am PC ist schön

Osmar Osten | Malerei und Grafik

30. April – 28. Mai 2022
+++ Rundgang der Spinnereigalerien +++

KICK LINE – MalerinnenNetzwerk Berlin – Leipzig

ANKE VÖLK / CATHERINE LORENT / ANN-KATRIN SCHAFFNER / CORNELIA RENZ / GUDRUN PETERSDORFF / ALEX TENNIGKEIT / ANIJA SEEDLER / KATHRIN LANDA / NINA K. JURK / BETTINA SELLMANN / TANJA SELZER / FRANZISKA GUETTLER / MARIANNA KRUEGER / JUSTINE OTTO / TOBIA KÖNIG

Arbeiten auf Papier

März – 23. April 2022
Eröffnung 26. März 2022 ab 12.00 Uhr

Printjam 3 – Etching

Ronald de Bloeme . Wernher Bouwens .  Maria Ondrej . Vlado Ondrej . Christoph Ruckhäberle . Thomas Siemon . Edouard Wolton

Februar – 12. März 2022

Am Dämmerungsrand

Arina Heinze | Diplomausstellung

1. – 5. Februar 2022

Der Sandmann

Christoph Ruckhäberle

Eröffnung: 8. Januar 2022 ab 12.00 Uhr
+++ VERLÄNGERT BIS 23. DEZEMBER 2021 +++

Sebastian Gögel – SCHOCKSTARRE 
Guido Pera – FUGITIVE RAINBOW

Aquarelle und Malereien

19. Juni – 17. Juli 2021

Eröffnung: 19. Juni von 11.00 Uhr – 19.00 Uhr

YOU & ME


Kaido Ole & Benjamin Badock

8. Mai – 12. Juni 2021

Eröffnung: 8. Mai von 11.00 Uhr – 18.00 Uhr
Preview ab Freitag, 30. April, 15.00 – 17.00 Uhr

GROUNDHOG DAY


Christoph Ruckhäberle | Arbeiten auf Papier

16. Januar – 13. Februar 2021


Friederike Jokisch  – VERTIGE
Gudrun Petersdorff  – REFUGIUM 


Zeichnungen | Grafiken | Malereien

7. November –  5. Dezember 2020

Ab 7. November von 11.00 Uhr – 19.00 Uhr geöffnet


Maribel Mas  – Paradox 
Jirka Pfahl  – no jewels unadjusted 


Zeichnungen | Papierfaltungen | Druckgrafik

26. September – 24. Oktober 2020

Eröffnung 26./27. September 2020 von 12.00 – 20.00 Uhr

INSIDE 


  • Peter Busch
  • Jan Dörre
  • Falk Gernegroß
  • Sebastian Gögel
  • Sten Gutglück
  • Paule Hammer
  • Friederike Jokisch
  • Gabriela Jolowicz
  • Inga Kerber
  • Matthias Ludwig
  • Jochen Plogsties
  • Christoph Ruckhäberle
  • Maria Sainz Rueda
  • Annette Schröter
  • Moritz Schleime
  • Rigo Schmidt
  • Tina Steinbach
  • Janine Steiner
  • Marco Wagner
  • Matthias Weischer

Thaler Originalgrafik zeigt in Zeiten der Isolation eine Gruppenausstellung mit Papierarbeiten von 20 Künstlern, die sich mit Innenansichten auseinandergesetzt haben. Hier finden Sie eine detailierte Werkliste zur Ausstellung

Tobias Gellscheid – Scream with a View
Georg Sadowicz – Auf dem Wasser zu singen 


Holzschnitte / stiche, Linolschnitte, Linolschnittunikate

Eröffnung: 29. Februar 2020, 18.00 Uhr

Ausstellung: 29. Februar 2020 – 28. März 2020

Christoph Ruckhäberle – THE CAT AND THE CANARY

Winterrundgang der Spinnereigalerien

Eröffnung: 11. Januar, 11.00 – 20.00 Uhr

Ausstellung: 11. Januar – 15. Februar 2020

Summer Print 2

Gruppenausstellung

Eröffnung: 22.11.2019, 18.00 – 23.00 Uhr

Ausstellung: 22.11.2019 – 13.12.2019

SUMMERPRINT 2 ist ein Gemeinschaftsprojekt von Theo Boettger, Jan Brokof, Sebastian Gögel, Christian Henkel und Silvio Zesch, sowohl der Titel der zweiten Drucksession, die in diesem Jahr zwischen dem 4.8. und 14.8. in der Grafikwerkstatt Priebu 18 stattfand, als auch zugleich der Titel, des bei dieser entstandenen Künstlerbuches. Gemeinsam entwickelten und druckten die Künstler in dieser Zeit zahlreiche Grafiken und ein Künstlerbuch, in Kombination diverser Hochdrucktechniken mit dem Siebdruck.
Sowohl das Buch als auch eine Auswahl der Grafiken werden nun in der Galerie THALER Originalgrafik vom 22.11. bis 13.12.2019 zu sehen sein.

Tina Steinbach – Lily Melodies
Peter Busch – Tandaradei 


Rundgang der Spinnereigalerien

Eröffnung: 7. September 2019, ab 11.00 Uhr

School’s Out!

Die Klasse Ruckhäberle stellt aus.

Eröffnung: 3. August 2019, 18.00 Uhr
Ausstellung: 3. August – 31. August 2019

Die Ausstellung findet in den Räumen der Galerie Kleindienst und bei Thaler Originalgrafik statt.

Christine Ebersbach – Ferne, Nähe
Maria Sainz Rueda – True Love

Grafik, Malerei

Eröffnung: 29. Juni, 18.00 Uhr
Ausstellung: 29. Juni – 27. Juli 2019

Julienne Jattiot – One Way and back
Marco Wagner – Detail und Liebe

Grafik, Zeichnung, Animation und Malerei

Eröffnung: 18. Mai 2019, 16.00 Uhr
Ausstellung: 18. Mai – 22. Juni 2019

Inga Kerber – Tapis 
Markus Vater – Entfernungen

Zeichnungen, Malereien, Installation, Animation

Eröffnung: 6. April, ab 16.00 Uhr
Ausstellung: 6. April – 11. Mai 2019

Benjamin Dittrich – Erholung, aber wo

Linolschnitte

Eröffnung: 23. Februar 2019, ab 17.00 Uhr
Ausstellung: 23. Februar – 23. März 2019

+++ Buchpremiere +++ mit 59 blau-weißen Original-Linolschnitten! Herausgegeben vom LUBOK Verlag

CIRCLUS

Gruppenausstellung der Künstler der Galerie und Gäste

Eröffnung: 12. Januar 2019, ab 11.00 Uhr
Ausstellung: 12. Januar – 16. Februar 2019

Neuer Raum, neue Ausstellung! Ab sofort findet man Thaler Originalgrafik in der Halle 18!

Claus Georg Stabe – L.O.T.U.S.

Monotypien

Eröffnung: 30. November 2018, 18.00 Uhr – 21.00 Uhr
Ausstellung: 30. November 2018 – 21. Dezember 2018

Sebastian Gögel – Krakauer Blätter

Zeichnungen


Eröffnung: 3. November 2018, 17.00 Uhr – 21.00 Uhr
Ausstellung: 3. November – 24. November 2018

Christoph Ruckhäberle – Noa Noa

Holzdruck, Photogravure


Eröffnung: 8. September 2018, ab 11.00 Uhr
Ausstellung: 8. September – 13. Oktober 2018
Rundgang der Spinnereigalerien

Fabian Lehnert – elephas maximus

Radierung, Holzschnitt, Linolschnitt, Siebdruck


Eröffnung: 22. Juni 2018, 18.00 Uhr
Ausstellung: 22. Juni – 03. August 2018

Lætitia Gorsy – Patron


Papierschnitte

Ausstellung: 24. Mai – 16. Juni 2018

Über die Grenzen vieler künstlerischer Disziplinen in der zeitgenössischen Kunst hinaus präsentiert Laetitia Gorsy ihre Collagen, eine Serie von einzigartigen DIN A4-Industrieformaten aus farbigen Papierschnitten. Immer noch als eine kleine Kunst betrachtet, aber oft von den Größten versucht, ist sie von geraden Farben, Kurven, geometrischen und psychedelischen Formen inspiriert, die von den ersten Künstlern des Konstructivismus und der abstrakten Kunst wie dem Künstlerpaar Arp, Kumi Sugai und Max Bill geschaffen wurden. Mit einer gewissen Leidenschaft für Muster und Tapeten aus den 70ern verwendet sie gern helle und ansprechende Farben, während die Formen, die sie ausschneidet, sich zu großzügigen und erotischen Strudeln entwickeln. Sie sammelte viele Jahre Postkarten von alten Gräbern und Wasserfällen, hebt sie sie von Zeit zu Zeit hervor und stellt sie in den Mittelpunkt ihrer Kompositionen. Die starken erzählerischen Entdeckungen ermöglichen es ihr, rätselhafte Welten zu erschaffen, die Erhabenheit und Neugier auslösen. Mit Geduld, Fingerfertigkeit und Präzision sind ihre Collagen wie Nähmuster gestaltet («Patron» auf Französisch). Diese kleinen geheimen Gärten, die als kostbare Landschaftsstrukturen entworfen wurden, erscheinen als eine Art von 2D-Terrarien, die darauf warten, von unserer eigenen Fantasie belebt zu werden. Sinnlich und absichtlich kindlich, hinterlassen ihre Collagen einen Nachgeschmack von Fremdheit, als wäre eine Anomalie in der Anordnung der Tafel bewusst versteckt. Ein Rätsel für uns, aber eine süße Flucht für sie.

Éléonore Gros, Paris, Mai 2018

Reaching across the boundaries of many artistic disciplines in contemporary art, Laetitia Gorsy presents her collages, a series of unique A4 industrial format made of coloured paper cuts. Still considered as a minor art but often tried by the greatest, she is inspired by straight colours, curves, geometric and psychedelic forms created by the first Contructivist and Abstract Art artists like the couple Arp, Kumi Sugai and Max Bill… Also driven by a certain passion for patterns and 70’s wallpapers, she likes to use bright and appealing colours whereas the shapes she cuts out carefully evolve into generous and erotic swirls. Collector of old graves and waterfalls postcards for many years, she highlights them from time to time, placing them in the centerof the composition. The strong narrative discoveries allow her to create enigmatic worlds sparking sublime and curiosity. Involving the same hand working process that requires patience, dexterity and precision, her collages are made like sewing patterns (« patron » in French). Designed as precious landscape structures, these little secret gardens appear as sort of 2D terrariums waiting to be animated by our own imagination. Sensual and intentionally childish, her collages leave an after-taste of strangeness like if an anomaly was hidden purposefully in the arrangement of the panel. A riddle to solve for us but a sweet escape for her.

Éléonore Gros, Paris, May 2018

VIERUNDZWANZIGMALDREISSIG – Künstler der Galerie

Arbeiten auf Papier



Ausstellung: 13. April 2018 – 19. Mai 2018

Anlässlich des diesjährigen Frühjahrsrundgang der Spinnereigalerien zeigen wir Arbeiten in unterschiedlichsten Techniken auf Papier im Format 24×30 cm.

Michael Ludwig – Ich muss mit dem Saufen aufhören

Buchpräsentation – YOU ARE HERE und Ausstellung


Ausstellung: 15. März – 31. März 2018

Christoph Feist – Konterfeist

Linolschnitt, Holzschnitt, Radierung


Ausstellung: 17. Februar bis zum 10. März 2018

Wir zeigen erstmals in einer Einzelausstellung Linolschnitte, Holzschnitte und Radierungen von Christoph Feist.
 Christoph Feist ist seit 2012 Professor für Zeichnen und Bild an der HGB Leipzig.

Philipp Hennevogl – Im toten Winkel

Linolschnitte


+++ Rundgang der Spinnereigalerien ++++
Ausstellung: 13. Januar – 10. Februar 2018
Eröffnung: 13. Januar 2018, 11.00 – 20.00 Uhr

Pentomino #4

Gruppenausstellung


Ausstellung: 9. Dezember 2017 – 12. Januar 2018

Beteiligte Künstler: Benjamin Badock // Tilo Baumgärtel // Peter Busch // Hartwig Ebersbach // Christoph Feist // Sebastian Gögel // Karl-Georg Hirsch // Sten Gutglück // Gabriela Jolowicz // Mandy Kunze // Fabian Lehnert // Rosa Loy // Maribel Mas // Rolf Münzner // Jochen Plogsties // Christoph Ruckhäberle // Robert Schmiedel // Anija Seedler // Stefan Stößel // Steveviezens // Matthias Weischer

PRINTJAM 2

Gruppenausstellung


Ausstellung: 18. November – 02. Dezember 2017

Eröffnung: 18. November 2017, 18.00 Uhr

Printjam 2 ist das Ergebnis eines kollaborativen Druckgrafik-Projekts von Ronald De Bloeme, Wernher Bouwens, Christoph Ruckhäberle, Thomas Siemon und Edouard Wolton.
 Am 18. November um 18 Uhr werden die zwischen 2015 und 2017 entstandenen Grafiken, sowie das vom LUBOK Verlag herausgegebene Künstlerbuch Printjam 2 bei Thaler Originalgrafik präsentiert.

DAN – Jochen Plogsties / Gilbert Schneider

Siebdrucke


Ausstellung: 14.10. – 1.11.2017

Eröffnung: 14.10.2017, 18.00 Uhr

Benjamin Badock – Die Retrospektive

Hochdruck


+++ Rundgang der Spinnereigalerien ++++
Ausstellung: 9. September – 7. Oktober 2017

Eröffnung: 9. September 2017, 16.00 – 20.00 Uhr

Tina Steinbach – Reha

Linolschnitte und Malereien auf Papier


+++ Diplomausstellung ++++
Ausstellung: 22. Juni – 22. Juli 2017
Eröffnung: 22. Juni 2017, 20.00 Uhr

Steve Viezens – Caprichos

Holzschnitt, Linolschnitt, Lithografie


+++ Rundgang der Spinnereigalerien ++++
Ausstellung: 23. April – 03. Juni 2017
Eröffnung: 23. April 2017 2017, 16.00 – 20.00 Uhr

In der Kunst des 17. und 18. Jahrhunderts etablierten sich Zyklen druckgrafischer Blätter, die nicht direkt in thematischer Verbindung miteinander standen, dem Künstler vielmehr die Möglichkeit boten, zu improvisieren, mit Bildgegenständen zu spielen und seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Einen Meilenstein dieser Tradition stellen zweifelsohne die „Los Caprichos“ des Spaniers Francisco de Goya dar, die Steve Viezens zu seiner Serie inspirierten.

Das Interesse an der Druckgrafik begleitet sein künstlerisches Schaffen. Als Absolvent der Hochschule für Grafik und Buchkunst steht Viezens in der Tradition der Künstler, die sich originalgrafischer Mittel bedienen. Er zeigt 7 Linolschnitte, kleinformatige, kontrastreiche Blätter, die in klassischem Schwarz-Weiß gehalten sind.

Seine zeitgenössischen Capricci sind eine gelungene Einladung an den Betrachter, genormte Wege zu verlassen und mit dem Künstler Pfade ins Reich des Absurden und Phantastischen zu beschreiten. Die Motive spielen im Außenraum, Figurationen vor niedrig gesetzten Horizonten bestimmen die Szenerie. Schraffuren suggerieren Weite und Tiefe, aber der Bildraum bleibt nur hintergründige Kulisse, denn der Fokus des Autors liegt auf der Handlung seiner Darsteller.

Man begegnet einer Figurengruppe, die Unwettern trotzend, ein Gewässer zu durchqueren scheint. Einer von ihnen hebt sich durch einen Nimbus ab – vielleicht der heilige Christophorus? Doch er wird nicht klassisch als Träger des Heilands dargestellt, sondern selbst getragen. Befreit sich hier der frühchristliche Märtyrer von der Last der Welt und fällt ihr selbst zur Last? Eine ungewöhnliche Trägerfigur trifft man auch in einer anderen Grafik an. Anstatt auf dem Esel zu reiten, lässt Viezens ihn huckepack nehmen. Er verteilt die Lasten um und macht den Menschen zum Packesel. Der Künstler stellt gern tradierte Erzählweisen auf den Kopf – kopfüber fällt auf einem weiteren Blatt der Protagonist vom Himmel. Wird der Betrachter gleich Zeuge des harten Aufpralls nach einem missglückten Flugversuch? Begegnet er dem Schneider von Ulm, der suizidgefährdet seine selbstgebauten Schwingen zurückgelassen hat? Einer anderen Figur scheinen Schmetterlingsflügel gewachsen zu sein. Ihre Kostümierung erinnert an den Pierrot der Commedia dell’arte, leichtfüßig tänzelt sie sich durchs Bild. Doch ihre Maske kaschiert den Gemütszustand. In diesem Moment wirkt sie beflügelt und heiter, im nächsten wird sie vielleicht auf den Boden der nüchternen Tatsachen zurückgeworfen. Grotesk erscheint auch eine Seiltänzerin. Der Schweif eines Pferdes wirkt an ihr wie eine Tournüre aus Rosshaar, auf den Schultern trägt sie einen Pferdekopf. Entwirft hier der Künstler einen weiblichen Centaurus, oder ist doch alles wieder bloß Maskerade?

Die Widersprüche und eigenwilligen Bilderfindungen von Steve Viezens entführen in eine sonderbare Welt. Sein erfrischender Blick und seine Neuinterpretationen traditioneller Sujets bekräftigen die Frage nach dem Bestand klassischer Erzähltraditionen. Seine Narration erfreut sich an Regelverstößen und überraschenden Wendungen.

Für das Betrachten der Motive bedarf es eigentlich keiner Worte. Vielleicht verzichtet der Künstler deshalb darauf, die Grafiken zu betiteln, um den Rezipienten nicht in eine bestimmte Richtung zu lenken, ihn zu bevormunden. Die Gedanken sind frei. Dennoch wird der Druckkunst in der Ausstellungspräsentation Poesie gegenüber gestellt. Texte, vielmehr hintergründige Zeilen und in Worte gegossene Denkanstöße, die von SAFI stammen. Auch die Wurzeln ihrer Karriere sind in Leipzig zu suchen, wo sie seit 2007 als musikalisches Trio dieser Lyrik (manchmal leise flüsternd, meist aber lautstark schreiend) ihre Stimme verleiht. In diesem Jahr wurde sie dafür für den Deutschen Musikautorenpreis nominiert.

Andreas Schaal

Maribel Mas – 
Interferenzen


Lithografie, Cliché verre und Photopolymer



Ausstellung: 25. März – 15. April 2017
Eröffnung und Buchpräsentation: 25. März, 18.00 Uhr – 21.00 Uhr

In den Zeichnungen und Grafiken von Maribel Mas treten die Interferenzen zufällig auf, an den Berührungspunkten der Linien. Unter Verwendung von Schablonen aus Papier kann die Künstlerin straffe Linien ziehen, die dann wie die Saiten eines Musikinstrumentes in Schwingung versetzt werden können. Tatsächlich haben die Wiederholungsmuster serieller Musik einen bemerkenswerten Einfluss auf ihre Arbeit, besonders die minimalistischen Kompositionen von Steve Reich und das Streben nach einer „phase music“, in der identische Klangphasen aufeinander gelegt werden mit minimalen Umstellungen. Mit einem ähnlichen Ansatz spielt die Künstlerin mit der Möglichkeit einer „phase drawing“. Dafür verwendet sie nur die einfachsten Materialien: Papier und Tusche.

Das Papier, mehr als eine tragende Oberfläche, wird zum aktiven Element. Den einzigartigen Charakter eines nicht industriellen, nicht standarisierten Materials zu verstehen und entdecken war ein langsamer Prozess, ermöglicht durch die Zusammenarbeit mit Handwerksmeistern in Japan, die die verschiedenen von ihr verwendeten Papiersorten aus Ganpi-, Mitsumata- und Kouzofasern herstellen.

In ihrer Barcelonaer Werkstatt und der Leipziger Spinnerei hat Maribel Mas an diversen Grafikprojekten mitgewirkt, in denen sie neue Möglichkeiten der Linie entdecken konnte. Ausgehend von diesen Erfahrungen mit Lithografie, Cliché verre und Photopolymer konzentriert sie ihr Werk auf sich wiederholenden Linien als konstruktives Element. Die Interferenzen, die auf natürliche Weise in einem Arbeitsverfahren ohne vorherige Skizzen entstehen, laden zum Nachdenken ein: über die Vielfältigkeit und Unbeständigkeit der Dinge – oder aber sie eröffnen einen Spielraum, in dem der Blick mit den Linien frei spielen kann.

Die Zeichnerin und Lithografin Maribel Mas ist 1967 in Caracas geboren. Im Jahr 2000 ließ sie sich in Barcelona nieder, wo sie sich auf Lithografie spezialisierte und 2005 die Druckwerkstatt „Taller Esquina“ gründete. Heute arbeitet sie gemeinsam mit Museen und Kunsthochschulen an verschiedenen grafischen Projekten. Ihre Werke sind bereits in vielen Städten ausgestellt worden – Barcelona, Madrid, Paris, Osaka und Leipzig, wo sie seit 2015 lebt.

Yvette Kießling – 
Elbe, Marokko, Sansibar


Lithografie, Radierung



Ausstellung: 23. Februar – 18. März 2017
Eröffnung: 23. Februar 2017, 18.00 Uhr – 21.00 Uhr

Sebastian Speckmann – 
Songs from the second floor


Holz- und Linolschnitte


++++ Winterrundgang der Spinnereigalerien ++++
Ausstellung: 14.01. – 11.02.2017
Eröffnung: 14.01.2017, 11.00 Uhr-20.00 Uhr

Maria Ondrej & Vlado Ondrej – on

Farbradierungen


Ausstellung: 5. – 19. November 2016
Eröffnung: 5. November 19.00 – 21.00 Uhr


Pentomino #3


Gruppenausstellung

Ausstellung: bei Thaler Originalgrafik bis zum 06. Januar 2017

Beteiligte Künstler: Benjamin Badock//Franca Bartholomäi//Tilo Baumgärtel//Blexbolex//Christian Brandl//Peter Busch//Benjamin Dittrich//Tom Fabritius//Christoph Feist//Henriette Grahnert//Sebastian Gögel//Sten Gutglück//Paule Hammer//Christian Herzig//Katharina Immekus//Gabriela Jolowicz//Friederike Jokisch//Inga Kerber//Annika Kleist//Axel Krause//Corinne von Lebusa//Fabian Lehnert//Rosa Loy//Stephanie Marx//Maribel Mas//Bastian Muhr//Sebastian Nebe//Maria Ondrej//Vlado Ondrej//Jirka Pfahl//Jochen Plogsties//Claudia Rößger//Sebastian Rug//Christoph Ruckhäberle//Moritz Schleime//Cindy Schmiedichen//Anija Seedler//Sebastian Speckmann//Katrin Stangl//Stefan Stößel//Soenke Thaden//Anya Triestram//Steve Viezens//Matthias Weischer//Georg Weißbach

Sebastian Gögel – Lucky You


+++ Herbstrundgang der SpinnereiGalerien
 +++
Eröffnung: Samstag, 17.09. 2016, 11-20 Uhr


Ausstellung: 17.09. bis 22. 10.2016

Sommerausstellung


Gruppenausstellung

Eröffnung: 30.07.2016, ab 19.00 Uhr


Ausstellung: 30.07. bis 03.09.2016

Beteiligte Künstler: Benjamin Badock // Benjamin Dittrich // Tobias Lehner // Jochen Plogsties // Christoph Ruckhäberle // Sebastian Speckmann // Katrin Stangl // Steve Viezens

Matthias Weischer



Grafik von 2005-2016

+++ Frühlingsrundgang der SpinnereiGalerien
 +++
Eröffnung: 01.05.2016, 10.00-18.00 Uhr


Ausstellung: 01.05. bis 11.06.2016

Thaler Originalgrafik zeigt zum diesjährigen Rundgang der SpinnereiGalerien einen Ausschnitt aus dem grafischen Werk Matthias Weischers. Dabei werden neben einem retrospektivischen Querschnitt auch druckfrische Originalgrafiken zu sehen sein. Zur Ausstellung erscheint eine kleine Publikation mit einer originalgrafischen Risografie  von Matthias Weischer.

Thaler Originalgrafik shows a section of the graphic work by Matthias Weischer. In addition to a retro spectral mixture are some prints „fresh from the press“. The exhibition will be accompanied by a publication with an original risography.

Pentomino – PAST


Gruppenausstellung

Ausstellung: 24. März 2016 – 21.04. 2016

Beteiligte Künstler: Tilo Baumgärtel // Blexbolex // Christian Brandl // Benjamin Dittrich // Alexander Gutsche // Christian Herzig // Franziska Holstein // Katharina Immekus // Gabriela Jolowicz // Jennifer König // Corinne von Lebusa // Fabian Lehnert // Rosa Loy // Maribel Mas // Stephanie Marx // astian Muhr // Sebastian Nebe // Jirka Pfahl // Jochen Plogsties // Sebastian Rug // Christoph Ruckhäberle // Cindy Schmiedichen // Sebastian Speckmann // Stefan Stößel // Soenke Thaden // Anya Triestram // Eva Walker

screen – 20 Grafiken


Ausstellung zur Grafikkassette „screen“


Ausstellung: 12.03. – 19.03.2016
Eröffnung: 12.03.2016, 18 Uhr

Gezeigt werden 20 Grafiken, 2015 entstanden an der Hochschule für Grafik und Buchkunst unter der Leitung und Mitwirkung von Christiane Baumgartner (Künstlerin und Vertretung der Professur für Künstlerische Lehre in den Künstlerischen Druckwerkstätten) innerhalb der Seminarreihe „Schnittstelle Druck“.

17 Studierende
: Ellen Akimoto, Antoinette Belin, Christian Bold, Johannes Ernst, Antje Gildemeister, Sten Gutglück, Anna Magdalena Kempe, Jennifer König, Jonathan Kraus, Klara Meinhardt, Olga Monina, Silas Mücke, Larissa Mühlrath, Malte Pätz, Stefanie Pojar, Soenke Thaden, Eva Walker

2 Gäste
: Prof. Oliver Kossack und Ingo Duderstedt
Leitung: 
Christiane Baumgartner

Pentomino


Gruppenausstellung


Ausstellung: 24.10. 2015 – 02. 01.2016
Eröffnung: 24.10.2015, 18.00 Uhr

Ein Raum voller Grafik. 41 Künstler auf nur 18 Meter Wandfläche. Ein Puzzlespiel der verschiedenen druckgrafischen Techniken – Radierungen, Holzschnitte, Siebdrucke, Linolschnitte und Lithografien dicht an dicht neben- über- und untereinander. Rahmen an Rahmen. Kunst statt Wand. Die Zeitgenössische Druckgrafik bekommt die Fläche, die ihr zusteht – jede!

A room full of printmakings. 41 artists on 18 meters of wall. A puzzle of different  techniques – etchings, woodcuts, silkscreens, linocuts and lithographs transferred tightly packed next to each other. Frame to frame. Art instead of wall. The Contemporary Printmaking gets the space it deserves – all!

Beteiligte Künstler: Art N More // Benjamin Badock // Franca Bartholomäi // Tilo Baumgärtel // Blexbolex // Christian Brandl // Peter Busch // Benjamin Dittrich // Tom Fabritius // Christoph Feist // Sebastian Gögel // Henriette Grahnert // Sten Gutglück // Alexander Gutsche // Paule Hammer // Franziska Holstein // Katharina Immekus // Gabriela Jolowicz // Annika Kleist // Axel Krause // Rosa Loy // Maribel Mas // Stephanie Marx // Bastian Muhr // Sebastian Nebe // Maria Ondrej // Vlado Ondrej // Jirka Pfahl // Jochen Plogsties // Claudia Rößger // Sebastian Rug // Christoph Ruckhäberle // Moritz Schleime // Cindy Schmiedichen // Anija Seedler // Sebastian Speckmann // Stefan Stößel // Anya Triestram // Steve Viezens // Matthias Weischer // Georg Weißbach

Christoph Ruckhäberle – Kalif Storch


Radierungen, Linolschnitte, Lithografien
 2006 – 2015

+++ Großer Herbstrundgang +++
Ausstellung: 12.09. – 10.10.2015 (Verlängert bis zum 16.10.2015)
Eröffnung: 12.09.2015, 11.00-18.00 Uhr

Christoph Ruckhäberle, geboren 1972 in Pfaffenhofen, hat zwischen 1991 und 1992 am Califormia Institute of Arts, Valencia und im Anschluss daran an der Hochschule für Graphik und Buchkunst in Leipzig studiert, wo er Meisterschüler bei Arno Rink war. Seine Arbeiten waren international in zahlreichen Ausstellungen vertreten, so unter anderem im Museo Nacional de la Estampa, Mexico City (2012), im Migros Museum, Zürich (2009), bei der Manifesta 7 (2008), „Life After Death“, Frye Art Museum, Seattle (2007) und „Triumph of Painting“, Saatchi Gallery, London (2006). Christoph Ruckhäberle lebt und arbeitet in Leipzig und betreibt dort den LUBOK Verlag und das Luru Kino.

Christoph Ruckhäberle was born in 1972 in Pfaffenhofen. He studied between 1991 and 1992 at the California Institute of Arts Valencia, and graduated in his Master studies in Leipzig under Prof. Arno Rink. His work is part of the permanent collections of MoMA, New York and the Migros Museum, Zurich. Past exhibitions include Museo Nacional de la Estampa, Mexico City (2012), Migros Museum, Zurich (2009), Manifesta 7 (2008), Frye Art Museum, Seattle (2007) and „Triumph of Painting“, Saatchi Gallery, London (2006). He lives and works in Leipzig where he runs LUBOK, a small publishing house and co-runs a movie theater.

Gabriela Jolowicz – Disorganiser


Holzschnitt

Ausstellung: 1. August bis 5. September 2015
Eröffnung: 1. August 2015, 18.00 Uhr

Gabriela Jolowicz setzt zumeist flüchtige Szenen des aktuellen Alltagslebens in einem der ältesten und traditionsreichsten Bildmedien, dem Holzschnitt um. Neben Stillleben mit Laptop oder Ipod finden sich vor allem dichte genrehafte Szenen großstädtischen Lebens und Interieurs im Musik- oder Billardclub. Der reale dreidimensionale Lebensraum und unmittelbar erlebte Situationen werden im zweidimensionalen Holzschnitt unter Beschränkung auf schwarzweiße Technik festgehalten. Fragmentiert und kaleidoskopartig friert Jolowicz ein bereits verblassendes Nachbild der Realität ein.

Neben eine realistisch anmutende Darstellungsweise treten verfremdende Elemente. Die Nüchternheit der Szenen wird aufgebrochen durch die Einstreuung von Bildvorlagen und eigenwilligen Bildfindungen. Großer Detailreichtum und eine ausgeprägte Strukturvielfalt führen zu einer unübersichtlichen, irritierenden Gleichzeitigkeit der Formen. Steigerung finden die in teils äußerst filigranen, teils in kruden Schnitten umgesetzten Strukturen durch einen spielerischen Umgang mit Größenverhältnissen und durch perspektivische Verzerrungen, sie funktionieren als dekoratives grafisches Muster oder Tiefenraum suggerierendes Element. Herbert Eichhorn (Städtisches Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen) spricht in diesem Zusammenhang von „einem wahren Horror Vacui und einer Lust am Aufbrechen der Oberfläche des Holzes“ und verweist zugleich auf die bewusste Bezugnahme der Künstlerin auf die Geschichte des druckgrafischen Mediums.

Text: Emmanuel Post, 2012

Vertraute Gesellschaft

Gruppenausstellung

Ausstellung: 1. Mai bis Juli 2015
Eröffnung: 1. Mai 2015, 18.00 Uhr

Beteiligte Künstler: ART N MORE // Franca Bartholomäi // Tilo Baumgärtel // Christian Brandl // Peter Busch // Benjamin Dittrich // Christoph Feist // Henriette Grahnert // Sebastian Gögel // Sten Gutglück // Alexander Gutsche // Paule Hammer // Franziska Holstein // Katharina Immekus, Gabriela Jolowicz // Annika Kleist // Axel Krause // Rosa Loy // Stephanie Marx // Bastian Muhr // Sebastian Nebe // Maria Ondrej // Vlado Ondrej // Jirka Pfahl // Claudia Rößger // Christoph Ruckhäberle // Cindy Schmiedichen // Sebastian Speckmann // Stefan Stößel // Anya Triestram // Steve Viezens // Matthias Weischer // Georg Weißbach

Die Ausstellung „Vertraute Gesellschaft“ zeigt originale zeitgenössische Druckgrafik unterschiedlichster Couleur. So vielfältig, wie die Künstler in ihrer jeweils eigenen Bildsprache, so präsentieren sich auch die Arbeiten – man blickt auf das Ergebnis eines Kampfes – dem Ringen zwischen Technik und Künstler. Wer wen unterworfen hat oder ob ein Waffenstillstand vereinbart wurde, bleibt ihr Geheimnis. Das Blatt an der Wand dürfen wir aber sehen – bei Thaler Originalgrafik, Spinnereigelände Halle 3.